Wir möchten Frauen mit internationaler Geschichte Mut machen, ihr Leben in Deutschland aktiv zu mitzugestalten. Dazu bieten wir an, gemeinsam nach Lösungen für individuelle Problemlagen zu suchen und schaffen Räume der Begegnung.
Mit der Beratungsstelle FGM_C, dem Projekt Lebenswirklichkeit in Bayern sowie der ab Oktober geplanten Unterkunft für geflüchtete Frauen mit besonderem Schutzbedarf fördern wir Integration, die auf Chancengleichheit und gleichberechtigter Teilhabe in allen Gesellschaftsbereichen beruht.
Der Fachbereich Migration ging aus dem KOntakt- Förder- und Integrationszentrum für Außereuropäische Frauen und deren Familien (KOFIZA) hervor. Einer Initiative von Migrantinnen für Migrantinnen, die 1989 ins Leben gerufen wurde. Es wurden Selbsthilfegruppen koordiniert, landessprachliche Beratung und bei Bedarf Krisenintervention angeboten. Auch wenn sich Struktur und Arbeitsweise mittlerweile geändert haben ist die Grundidee gleichgeblieben.
Ansprechpartnerin: Julia Seeber Fachbereichsleitung
Unterstützt durch ein Peer-to-Peer-Konzept mit Sprach- und Kulturmittlerinnen bieten wir niedrigschwellige Beratung in mehreren Sprachen an. Beratungsthemen sind unter anderem Fragen zu weiblicher Genitalbeschneidung im Zusammenhang mit Asyl, Kinderschutz, Gesundheit und Schwangerschaft.
Das niedrigschwellige, durch das bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration geförderte Projekt richtet sich an:
Die Zielgruppe im Frauenwohnen sind geflüchtete Frauen in der Anschlussunterbringung, die aufgrund (geschlechtsspezifischer) Gewalterfahrung und oder Trauma nicht gemeinsam mit Männern untergebracht werden können.
Julia Seeber