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Caritas-Fachverband IN VIA - katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – lud in Kooperation mit der BDKJ – Landesstelle Bayern zum Treffen der FSJ-Anleiterinnen und -Anleiter ein. Referentin Andrea Klüpfel: „Uns geht es um die gute Qualität im FSJ.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist für viele junge Menschen seit Jahrzehnten ein beliebter Dienst nach Abschluss der schulischen Laufbahn. „Das FSJ ist ein ganzheitliches Bildungsangebot. Es eröffnet für die Freiwilligen neue Lern- und Erprobungsfelder und dient damit der persönlichen und beruflichen Orientierung“, unterstrich beim Treffen von 16 Anleiterinnen und Anleitern im Würzburger Caritashaus Referentin Andrea Klüpfel. Deshalb sei es wichtig, so die Fachfrau, dass die Begleitung hohen Qualitätsstandards genüge. „Am Ende des FSJ, das durch die Arbeit in der Einsatzstelle und die fünf einwöchigen Seminare geprägt wird, sind in den meisten Fälle gelungene Persönlichkeitsentwicklungen sichtbar. Die jungen Frauen und Männer wurden zu einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung und Berufswahl befähigt.“ Das sei auch Verdienst der zuständigen Anleiterinnen und Anleiter in Kitas, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen etc.

Damit dies immer wieder gelingen könne, gäbe es die Treffen im Würzburger Caritashaus, erläutert Klüpfel. „Wir bieten in jedem Jahr eines für die Neulinge an und ebenso eines für die Erfahreneren.“ Im Mittelpunkt stünde dann der kollegiale Erfahrungsaustausch, aber auch die Beantwortung teils anspruchsvoller Fragen. Wie könne es gelingen, dass Lernziele nachprüfbar erreicht werden? Was sind eigentlich soziale Kompetenzen? Wie lässt sich über die persönlichen Stärken und Schwächen der Freiwilligen gut miteinander reden?

Klüpfel: „Wir haben Leitfäden entwickelt und geben Hinweise zu den monatlichen Feedback-Gesprächen.“ Auf den Treffen der Anleiterinnen und Anleiter würden Szenarien auch mal ganz praktisch durchgespielt. „Ich sage dann, es ist der Ton, der die Musik macht.“ Gute Kommunikation sei auch in der Begleitung junger Menschen das A und O.

„Mit den erfahreneren Anleiterinnen und Anleitern vertiefen wir die Themen“, berichtet Andrea Klüpfel. Da gehe es dann oft um belastende Situationen und die Frage, wie die sich konstruktiv bewältigen lassen.

„Deshalb sind die langjährigen Anleiterinnen und Anleiter sehr dankbar für die Treffen von IN VIA und BDKJ Bayern“, berichtet auch Manuela Soller vom BDKJ Bayern. „Wir selbst erleben die Zusammenkünfte ebenfalls als wertvolle Bereicherung und freuen uns auf die nächsten Treffen.“

Sebastian Schoknecht

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